Das Smartphone – unser täglicher Begleiter

In der heutigen Zeit geht man kaum aus dem Haus und schon sieht man überall Menschen, die nur noch Augen für ihr Handy haben. Sie gehen mit gesenktem Kopf und vergessen ihre Umwelt bzw. blenden diese teilweise so aus, dass sie nicht mehr genau wissen wo sie hingehen. Mittlerweile bekommen die ersten Jugendlichen schon Nackenschmerzen, da sie den ganzen Tag über den Kopf senken und dies zu einer Verspannung der Wirbelsäule führt.

Doch sind wir mal ehrlich, nahezu jeder benutzt das Handy ständig für alles Mögliche. So kann man vor einem Trip in die Stadt damit noch schnell schauen wann der nächste Bus fährt und auch sonst ist man immer und überall für Freunde und Verwandte erreichbar. Vor allem die sozialen Netzwerke haben eine hohe Anziehungskraft. Wenn man in Facebook seine Pinnwand durchschaut sieht man überall Neuigkeiten von Freunden die posten, wo sie sich gerade mit wem aufhalten.

Natürlich ist vorausgesetzt, dass man einen Handyvertrag mit mobilem Internet hat, doch auch das ist heute schon nichts Besonderes mehr. Man kann sich bei manchen Anbietern sogar einen Handyvertrag zusammenstellen. Das heißt, dass man zu seinem Internetvolumen z.B. 500 Gratis-Einheiten bekommt, die man dann je nach Bedarf auf SMS oder Telefonminuten aufteilen kann.

In gewissem Maße sollte man sich aber Gedanken machen, wie oft und vor allem wann man sein Smartphone nutzt. Wenn man beispielsweise am Wochenende mit Freunden etwas trinken geht sollte man darauf achten, dass nicht alle am Tisch ständig nur Augen für das Handy haben. Diese Situation kann man überall beobachten und so geht die komplette Kommunikation im echten Leben verloren.

Ein probates Mittel ist es, die Handys von allen in der Mitte des Tisches zu stapeln. Wer dann als nächstes sein Handy in die Hand nimmt muss für alle die nächste Runde bezahlen. Dies ist für alle ein Anreiz die Finger davon zu lassen, wenn einer es dann aber doch nicht aushält hat wenigstens die ganze Gruppe etwas davon. So gibt es viele Mittel und Wege, im Grunde sollte aber jeder für sich selbst erkennen, dass es noch eine Welt außerhalb des kleinen Bildschirms gibt.

Im Zweifel wird dieser Trend aber eher noch stärker werden, denn nahezu jeden Monat bringen die großen Hersteller neue Geräte auf den Markt, die unser Leben noch mehr digitalisieren. Vor allem bei Kindern könnte es zum Problem werden, denn wenn sie nicht grob den sozialen Trends folgen könnten sie aus den verschiedenen Gruppen ausgeschlossen werden, was für die individuelle Entwicklung auch nicht förderlich ist.

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